Aktuell

Aktuelle Publikationen:

2019 - Hg. eines Schwerpunkts zur “Perspektivität” in der AZP

2019 - “Die offene Praxis der Sprache. Wittgensteins und Austins pragmatische Wende der Sprachphilosophie” Eine Einordnung Wittgensteins und Austins als Praxisphilosophen, erschienen in “Philosophien der Praxis”, Eds. Bedorf/Gerlek

2018 - “Reclaiming the Power of Thought: Dewey’s Critical Appropriation of Idealism.” European Journal of Pragmatism and American Philosophy X (2)

Aktuelles Buch:

Die Vernunft der Erfahrung:
Eine pragmatistische Kritik der Rationalität.

    Rezension 2018 in der DZPHIL, Rezension 2019 in der AZP

Zum Inhalt:
(Klick auf das Cover für eine Leseprobe)

Die moderne Philosophie steht im Schatten des Skeptizismus: Alle Wissensansprüche scheinen fallibel, alle Theorien nur vorläufig, alle Gewissheiten nur temporär zu sein. In dieser gespannten Situation ist die Versuchung groß, das Wesen des vernünftigen Denkens in der Form zu suchen. Vernunft gilt dann als ein allgemeines Vermögen, das bei wechselnden Inhalten seine kritische Kompetenz bewahrt. Doch solche Formalismen müssen scheitern: Wer Erfahrung nur als «Wahrnehmung» oder «Gehalt» adressiert, übergeht die dynamische und überschreitende Natur alles Erfahrens, ohne die Denken und Wissen nicht zu haben sind.

In dieser Studie wird gezeigt, dass der Pragmatismus von Peirce und Dewey als eine Philosophie der Erfahrung gelesen werden muss, die eine effektive Kritik der formalen Vernunft formuliert. Dabei bettet sie diese Philosophie in den weiteren Kontext der philosophischen Diskussion des 20. Jahrhunderts ein, in dem der Logische Empirismus und die postanalytische Philosophie auf die dynamische Natur des Wissens reflektieren. Die Frage nach der Erfahrung, so zeigt sich, ist selbst eine Reflexion auf die geschichtliche Erfahrung einer kontingenten Moderne.